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Die Ursachen, Auswirkungen und die Folgen der aktuellen Finanzkrise.
Von der jetzigen Finanzkrise sind nicht nur Banker, Manager und Politiker betroffen, die Finanzkrise macht sich auch bei den Eltern, Lehrern und Schülern bemerkbar. Weil viele Eltern unter einem hohen Druck stehen, bekommen das auch die Kinder zu spüren. Die Eltern haben Angst um ihren Arbeitsplatz und bringen diese Furcht auch mit nach Hause. In der Finanzkrise wird alles eingespart, was nicht unbedingt erforderlich ist. Der neue Flachbildfernseher, das neue Auto, oder die nächste Urlaubsreise.

Die Geschichte und die Ursachen der Finanzkrise. Die Finanzkrise begann im Sommer 2007 mit der US-Immobilienkrise. Sie äußerte sich zu diesem Zeitpunkt weltweit mit Verlusten und Insolvenzen bei den Unternehmen in der Finanzbranche. Seit Ende 2008 war davon auch die Realwirtschaft betroffen.
Als Auslöser der jetzigen Gefahr gilt die amerikanische Immobilienkrise. Deren Aufschwung basierte zu einem großen Teil auf Schulden, dabei überwiegend auf den Konsumentenschulden. Es wurden viele Darlehen über die künstlich steigenden Immobilienpreise finanziert. Die amerikanischen Verbraucher stockten die Hypotheken ihrer Immobilien wegen der steigenden Preise immer wieder auf. Hatten die Verbraucher keine Immobilien, so erwarben sie welche. Die Finanzinstitute gingen bei der Vergabe der Kredite mutig vor und bescheinigten den Käufern viel höhere Kredite als die realen Kaufpreise. Die Verbraucher gingen mit dem überschüssigen Geld fröhlich einkaufen und wurden durch die ständig im Wert steigenden Immobilien immer vermögender. Von dem Geld wurden riesige Geländewagen, teuere Reisen und große Flachbildschirme finanziert. Dieser Trend hielt aber nur solange an, wie die Immobilien in ihrem Wert immer weiter stiegen. Heute hat die weltweite Finanzkrise gravierende Folgen für die privaten und institutionellen Anleger. Alle deutschen Produkte werden im In- und Ausland weniger nachgefragt und die Folgen davon sind Arbeitslosigkeit, Kurzarbeit und Sparmaßnahmen. Die Gefahrenpunkte haben sich bereits auf die ganze Welt ausgebreitet. Es stimmt grundlegend etwas nicht mit dem weltweiten Geldsystem. Die Eingriffe der Regierungen und der Notenbanken werden immer größer. Permanent nehmen die Absatzprobleme und die Auftragszurückgänge zu. Vielleicht haben wir bis jetzt nur einen kleinen Teil, die Spitze des Eisbergs, zu spüren bekommen. Die Preise in den USA geraten nun wieder ins Rutschen. Früher oder später wird das auch auf die anderen Länder in der Welt übergreifen. Weil die Verbraucher weder ihre Immobilien zu dem erwartenden Preis verkaufen können, noch ihre Schulden zurückzahlen können, gehen diese Gruppen zunehmend bankrott. Der Ernst der Lage auf den Finanzmärkten ist nicht zu leugnen. Durch den Weiterverkauf der Kredite wurden diese auf dem ganzen Globus verstreut und die Finanzkrise machte sich weltweit bemerkbar. Von diesem Problem waren in erster Linie nur die Suprime-Kredite betroffen. Diese Kredite waren überwiegend an Kreditnehmer mit einer geringen Bonität vergeben worden und gelten als die Auslöser der Finanzkrise. In dieser massiven Form ist eine Finanzkrise noch nie da gewesen. Die jetzige Finanzkrise stellt vieles infrage, was als selbstverständlich galt. Alle Beteiligten sind gefordert, kurzfristig zu entscheiden, zu denken und zu bewerten. Das bedeutet nichts anderes, als klassisches Krisenmanagement zu betreiben. Um eine Zukunftsperspektive zu gestalten und präventiv handeln zu können, muss eine neue Systematik bei der Zusammenwirkung der Tätigkeiten am Finanzsektor entwickelt werden.

Die zukünftigen Folgen der Finanzkrise. Das Vertrauen ist die wichtigste Währung am Finanzmarkt, und das ist verloren gegangen. Weil die Banken sich gegenseitig misstrauen, werden sie sich kaum noch Kredite gewähren. Die Aktien werden weiter unter Druck geraten und auch solide Institute werden von der Krise betroffen sein. Bei den Banken werden immer mehr faule Kredite in den Büchern stehen. Durch die Zwangsverkäufe von Häusern werden die Immobilienpreise immer weiter fallen. Diese Kettenreaktion wird die Banken immer weiter in Schwierigkeiten bringen.

Krisen sind aber auch Zeiten für neue Chancen. Veränderungen sind das Normale. Es bleibt langfristig nichts so, wie es war. Deshalb steckt in jeder Veränderung auch eine Chance. Wer agiert, statt reagiert, ist auf eine Krise besser vorbereitet. Wenn man selbst die Initiative ergreift, möchte man sich verbessern. Aus dem Reagieren muss ein Agieren werden. Auf Krisenzeiten sollte man sich konsequent in guten und stabilen Zeiten einstellen. Eine intuitive Planung und Investitionen in dieser Richtung sind notwendig. Menschen, die ein gesichertes soziales Netz haben, werden in Krisenzeiten auch eher aufgefangen. Menschen mit einer positiven und konstruktiven Einstellung können aufbauend für die Betroffenen wirken. In schweren Krisen kann auch eine professionelle Hilfe in Anspruch genommen werden. Wertvolle Informationen über die Vorbereitungen auf Krisenzeiten können auch in der Literatur nachgelesen werden.
Autor: finanzen - veröffentlicht am 03.04.2009 - 11:17:17 - letzte Überarbeitung am 03.04.2009 - 11:17:17

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Kategorie: Banken
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